Gesundes Raumklima

BRG Kremszeile, Foto: Brunner

Mehr Raum für Pflanzen – die Forschung an den Schulen geht weiter www.grueneschulen.at

Das Bewusstsein der Kunden für ein als angenehm empfundenes Raumklima steigt wahrnehmbar und ist entscheidender Faktor für das Wohlbefinden und die Wohn, Arbeits- und Lernqualität in Gebäuden. Daher wird verstärkt auf das komplexe Zusammenspiel von Lufttemperatur und -feuchtigkeit sowieLicht und Akustik geachtet. Als angenehm empfundene Temperaturen und Lichtverhältnisse werden zudem durch smarte Beschattungssysteme und eine Das Bewusstsein der Kunden für ein als angenehm empfundenes Raumklima steigt wahrnehmbar und ist entscheidender Faktor für das Wohlbefinden und die Wohn, Arbeits- und Lernqualität in Gebäuden.

Daher wird verstärkt auf das komplexe Zusammenspiel von Lufttemperatur und -feuchtigkeit sowie Licht und Akustik geachtet. Als angenehm empfundene Temperaturen und Lichtverhältnisse werden zudem durch smarte Beschattungssysteme und eine thermisch optimierte Gebäudehülle begünstigt. Ein Beispiel ist das Objekt Türkenwirt/TÜWI der Universität für Bodenkultur Wien, bei dem die Fassade aus Beschattungselementen besteht und die im Lichthof hängenden Gärten, die sich über mehrere Geschosse erstrecken, für ein angenehmes Raumklima sorgen.

Bereits im Vorfeld der Planung wird bei Integration der HBP-Kriterien zum Themenbereich Komfort eine intensive Analyse der Nutzeranforderungen unter Einbeziehung der späteren Betriebsführung durchgeführt. Die für ein gutes Raumklima zugrundeliegenden Kriterien der OIB-Richtlinie sowie einschlägige Normen werden bei jeder Planung berücksichtigt. Einer langfristigen wirtschaftlichen Betrachtung folgend wird dabei auch auf die Oberflächenqualitäten der Innenräume in Hinblick auf ihren Pflege- und Instandhaltungsaufwand geachtet.

Auch gemäß ÖISS-Richtlinie sind die Rahmenbedingungen für die Luftqualität bei neuen Bildungsbauten unter Berücksichtigung möglicher Folgekosten zu beachten. Dabei werden Möglichkeiten von natürlicher Belüftung und Tageslichtkonzepten berücksichtigt, die die Lichtqualität und Energiebilanz verbessern. In diesem Sinne ist die BIG Partnerin der Forschungsprojekte GrünPlusSchule und deren Weiterentwicklung GRÜNEzukunftSCHULEN, einem Projekt der Technischen Universität Wien (TU Wien) und Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), in dessen Rahmen die Luftqualität in Zusammenhang mit der Bepflanzung beobachtet wird. Zwischenergebnisse zeigen, dass die Innenraumbegrünung einen positiven Einfluss auf das Befinden der Schülerinnen und Schüler sowie das Raumklima hat. Die gemessenen Luftwerte belegen, dass die Raumluftqualitäten deutlich höher sind. So wird der Staubgehalt reduziert, die Raumluftfeuchte erhöht und als Nebeneffekt die Akustik verbessert.