Holistic Building

Kinder im Klimagarten in der BG Kremszeile,Foto: Christian Brunner

Wir sehen uns in der Verantwortung  zukunftsfähige Immobilien für Generationen zu entwickeln und zu gestalten - für Gesellschaft, Klima und Umwelt sowie die nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens. Damit dies konzernweit gelingt, haben wir uns für die kommenden Jahre die Umsetzung der 10 BIG Points für Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften vorgenommen und einen konzernweiten nachhaltigen Mindeststandard für alle Neubauten und Generalsanierungen ab 1.1.2020 eingeführt, der über den gesetzlichen Anforderungen liegt und auf unserem Holistic Building Program basiert.  

Dabei ist unter anderem die Betrachtung der Lebenszykluskosten ein wichtiger Schlüssel für die Rentabilität nachhaltiger Investitionen in Gebäude. Ab 2020 sind Analysen dafür zu Planungsbeginn veroflichtend. Bei künftigen Lebenszykluskostenanalysen wollen wir vor allem bei den großen Hebeln im Betrieb ansetzen und die voraussichtlichen Kosten in der Nutzungsphase, insbesondere die Betriebs-, Reinigungs-, Ver- und Entsorgungskosten im Vorfeld in der Planung berücksichtigen. Dazu wird bei Neubau- und Generalsanierungsprojekten die frühzeitige strukturierte Einbindung des Objekt & Facility Managements (OFM) als in der Betriebsphase maßgebliche Organisationseinheit verstärkt eingeplant. Ein überzeugendes Beispiel der Planung unter Einbeziehung der Betriebsführung bietet die Fakultät für technische Wissenschaften in Innsbruck: Hier konnten Nutzungskosten von über 60 % nach Sanierung nachgewiesen werden.

Mit Maßnahmen wie diesen wollen wir zukunftsweisende Standards für die Immobilienbranche setzen und unseren Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten.

begrüntes Dach in Kombination PV in GRG Kandlgasse, Foto: BIG