Gesellschaft

Als Gestalterin des Bildungsraums und der öffentlichen Infrastruktur, Erhalterin historischer Denkmäler und Konjunkturmotor für den Wirtschaftsstandort nimmt die BIG eine zentrale Rolle in der Gesellschaft ein. Neben einer soliden ökonomischen Basis und der werterhaltenden Bewirtschaftung ihres Immobilienportfolios prägen verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Handeln auch über ihr Kerngeschäft hinaus das Wesen des Unternehmens. Bei ihren Bauvorhaben legt die BIG Wert auf einen nachhaltigen und regionalen Ansatz, getragen von hoher Gebäudefunktionalität, baulich-architektonischer Qualität, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.

Konjunkturmotor

Laufend befinden sich bei der BIG Großprojekte in der Realisierungsphase und investiert das Unternehmen mehrere hundert Millionen Euro in Neubauten, Generalsanierungen oder Instandhaltungen. Vor allem im Rahmen der Instandhaltung und thermischen Sanierung werden regionale Klein- und Mittelbetriebe beauftragt. Zusätzlich profitieren regionale Betriebe von „alltäglichen“ Aufträgen im Rahmen der laufenden Bewirtschaftung der Gebäude, beispielsweise den Winterdienst, die Betreuung Außenanlagen und vieles mehr. Nach einer 2020 durch die BIG in Auftrag gegebenen Studie verblieben durchschnittlich 85 % der getätigten Investitionen als Wertschöpfung in Österreich. Die IHS-Studie kommt auch zu dem Schluss, dass „eine Million Euro an Investitionen und Ausgaben des BIG Konzerns durchschnittlich in Österreich 0,90 Mio. Euro an Wertschöpfung bewirkten und 10,6 vollzeit- äquivalente Beschäftigungsverhältnisse sichern“. Der mit den Investitionen verbundene Beschäftigungseffekt zwischen den Jahren 2015 und 2019 entspricht rund 38.500 vollzeitäquivalenten Beschäftigungsverhältnissen. Rund 70 % davon werden von Männern innegehalten. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Investitionen hauptsächlich in die Bauwirtschaft fließen, wo traditionell deutlich mehr Männer als Frauen arbeiten.

Gestalterin des öffentlichen Raums

Insgesamt bewegen sich mehr als 500.000 Personen täglich in den öffentlich zugänglichen Immobilien der BIG. Egal ob Schulen oder Universitäten oder Ministerien, Polizeidienststellen oder Justizanstalten, Bürogebäude oder Wohnbauten: Die BIG gestaltet den öffentlichen Raum und prägt damit das gesellschaftliche Leben. Die Raumqualität, Architektur und Funktionalität der BIG-Gebäude haben großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Nutzer und tragen zu einer erfolgs- und leistungsfördernden Umgebung bei. Mehr zur Gestaltung des öffentlichen Raums, finden Sie hier...

Bildungsraum der Zukunft

Rund zwei Drittel des Gebäudebestandes der BIG sind Schul- oder Universitätsgebäude. Strategischer Schwerpunkt liegt vor allem auf der werterhaltenden Weiterentwicklung ihrer 408 Schul- und 210 Universitätsliegenschaften.

Neben der Neuerrichtung von Bildungsbauten in Stadtentwicklungsgebieten wollen wir den Liegenschaftsbestand für neue Generationen zukunftsfit machen und bei der Gestaltung der Räume auf die Bedürfnisse künftiger Generationen achten. Die zunehmende Verknappung von Baulandreserven macht vorausschauendes Planen und innovative Lösungen für den Bildungsbau  notwendig und wird eine Herausforderung in den kommenden Jahren sein. Mehr zum Bildungsraum der Zukunft, finden Sie hier...

Verantwortung für das historische Erbe

Das Portfolio der BIG ist heterogen. Neben Schulen, Universitäten und Amtsgebäuden befinden sich auch Kirchen oder Schlösser, wie das Schloss Tandalier und Traunsee, das Palais Epstein, der Justizpalast oder die Jesuitenkirche in Innsbruck im Eigentum des Unternehmens.  Rund 350 Immobilien der BIG stehen heute unter Denkmalschutz. Die BIG hat die kulturelle „Verpflichtung“ bauliches Erbe für künftige Generationen zu bewahren und zu erhalten. Dafür ist etwa die erfolgreiche Revitalisierung der Kollegienkirche ein besonders wichtiges Signal. Eine gute Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt ist bei allen Projekten von entscheidender Bedeutung, gilt es doch Interessen des Eigentümers, Mieters und des Denkmalschutzes zu vereinen. Mehr zu den historischen Schätzen finden Sie hier...

Barrierefreiheit

Die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude gewährleistet einen freien und gleichberechtigten Zugang zu öffentlich verfügbaren Dienstleistungen. Die BIG erbringt ihren Beitrag zur Erreichung der gesetzlichen Vorgaben indem sie die bauliche Zugänglichkeit zu Leistungen und Angeboten in dem Gebäude für Personen mit eingeschränkter Mobilität zum und zur Hauptnutzungsfläche der Gebäude in Abstimmung mit dem Mieter sicherstellt. 

BIG ART- Kunst am Bau

Im Jahr 2005 beschloss die BIG, ihre Kunstaktivitäten völlig neu zu ordnen. Kunst sollte an ausgesuchten, mitunter vielleicht sogar überraschenden Orten stattfinden. Auf jeden Fall dort, wo viele Menschen – vor allem auch junge Menschen - studieren, arbeiten, lernen, aus- und eingehen, wo die Kunst von Beginn an eine Chance hat, Teil des Ensembles zu werden. Seither kümmert sich ein eigenes Team um die Entwicklung permanenter und temporärer Kunstprojekte in, um und an ausgewählten Gebäuden der BIG. Im Jahr 2015 feierte das BIG ART Projekt sein zehnjähriges Jubiläum. Kunst, wie sie die BIG versteht, soll ein spannender Dialog zwischen Architekten und Künstlern sein. Sie soll aber vor allem die Menschen, die mit diesen Architekturen, Räumen und Kunstprojekten konfrontiert sind, zum Nachdenken anregen. Mehr zu den Aktivitäten von BIG ART erfahren Sie hier...

Soziales Engagement

Brücken zu bauen und Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen ist uns ein großes Anliegen, daher unterstützen wir unter anderem die Lerncafes der Caritas Österreich in Form einer Lernpartnerschaft und Initiativen in diesem Bereich, mehr dazu finden Sie hier....

Ökologisches Engagement

Schonung von Flächen bedeutet Erholungsraum zu schaffen, aber auch den Lebensraum für die Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten. Zum Portfolio der BIG zählen große Wald- und Grünflächen wie zum Beispiel Teile des grünen Praters oder der Sternwartepark in Wien, die einen wichtigen Erholungs- und Freiraum innerhalb der Städte bieten. Auch für bebaute Flächen und Quartiere gewinnen freiraumplanerische Maßnahmen und die Erhaltung eines naturnahen Lebensraumes für den Artenschutz zunehmend an Bedeutung, mehr dazu finden sie hier....