Universitäten

Die Universitäten sind die Zentren von Innovation, Forschung und Entwicklung und wichtiger Partner für Nachhaltiges Bauen, Sanieren und Bewirtschaften der Gebäude.

Uni­versi­tät für Mu­sik und dar­stellen­de Kunst Wien (mdw)- Future Art Lab (mdw)

Akustik im Mittelpunkt, Bündelung der Standorte, Raum in Raum Bauweise

Noch einmal mehr hören - das wird man bald in den künftigen Instituten der Uni­versi­tät für Mu­sik und dar­stellen­de Kunst Wien (mdw) für Komposition, Elektroakustik und Tonmeisterinnen-Ausbildung, Konzertfach Klavier sowie "Film und Fernsehen" (Filmakademie) erleben können. In dem von Pichler & Traupmann Architekten geplanten Gebäude sind ein Aufnahmesaal, ein Klangtheater und ein Kinosaal vorgesehen, zudem erhält das Institut "Konzertfach Klavier" einen eigenen Konzertsaal. Das neue Future Art Lab bedeutet eine weitere Bündelung von Standorten der mdw. Hier entsteht erstklassige Infrastruktur zum Lernen und Lehren. Zudem bietet die Zusammenlegung Chancen für institutsübergreifende Synergien und gegenseitige Inspiration", so BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Rund 24 Millionen Euro für 3.400 m2 Nutzfläche werden hier von der BIG investiert.  Die akustischen Anforderungen machen besondere Lösungen notwendig: So wird zwischen Räumen mit hohem Geräuschpegel und Tragstruktur eine elastische Zwischenschicht eingezogen. Diese Raum-in-Raum-Bauweise verhindert die Übertragung von Schallschwingungen auf andere Gebäudetrakte. Starke Wände in Massiv- oder Trockenbauweise und Pufferbereiche wie Flure und Zwischenräume schützen zusätzlich vor unerwünschter Geräuschbelastung. In den Räumen selbst sorgen entsprechende Wand- und Deckenverkleidungen und schallabsorbierende Vorhänge für angenehme Akustik. Die mdw wird seit Jahren in internationalen Rankings ganz vorne gereiht. Um diesen Status zu erhalten, ist für uns entscheidend, dass wir unseren Studierenden die bestmöglichen Rahmenbedingungen für das Studium bieten. Neben Faktoren wie etwa der höchsten fachlichen Expertise durch die Lehrenden und individuelle Begleitung der Studierenden, zählt dazu auch eine entsprechend zeitgemäße bauliche und technische Infrastruktur, so Rektorin Ulrike Sych. Der Lehrbetrieb in den neuen Räumen kann bereits im Sommersemester 2020 starten.

Montanuniversität Leoben - Rabcewicz Gebäude

Mikro- Makroflexibilität, Projektarbeitsbereiche, Begegnungs- und Rückzugsräume

Flexibilität wird bei dem vom Architekturbüro Franz&Sue ZT Gmbh geplante Studienzentrum von groß geschrieben: Das dreistöckige Gebäude, das in Stahlbetonweise errichtet wird, wird ein großzügiges Entrée bieten, das zur Veranstaltungszone umfunktioniert werden kann, auch eine spätere mögliche Erweiterung für eine Fachbibliothek sowie eine Mensa wurden in der Planung berücksichtigt. Studieren mit Aussicht, das können die Studierenden künftig in Projektarbeitsbereichen mit Blick auf die Mur aus den oberen Bereichen. Ein Mix aus abgetrennten Räumen für konzentriertes Arbeiten und offenen Bereichen machen einen Wechsel zwischen unterschiedlichen Lernsituationen möglich. Die Planer überzeugten mit ihren Ideen und konnten sich in einem zweistufigen, EU-weiten offenen Architekturwettbewerb gegen 30 weitere Mitbewerber durchsetzen. Der Neubau umfasst eine Gesamtfläche von 9.600 Quadratmetern und bietet neben einem großzügigen Hörsaalbereich mit modernster Technik auch neuen Büros Platz. Die Jury überzeugte vor allem die,.. die gekonnte Setzung zweier in Bezug stehender Gebäude […] und die sensible Positionierung des Studienzentrums", das "eine respektvolle Haltung gegenüber der Alten Kaserne einnimmt. […] Die frei in die Raumstruktur integrierten Hörsäle erzeugen spannungsvolle Beziehungen untereinander und generieren räumlich differenzierte Sequenzen mit starkem Bezug zum außenliegenden Umfeld und erfahren dadurch atmosphärische Aufwertungen. Geplanter Baubeginn ist Herbst 2019. Läuft alles plangemäß, kann das Studienzentrum mit Sommersemester 2022 in Betrieb gehen.

IFA Tulln (Interuniversitäres Department für Agrarbiotechnologie)

Erstes Labor aus Holz, Niedrigenergiehausstandard, energieeffizientes Kühl- und Heizsystem, effiziente Produktionsenergie, kurze Bauzeit

In nur 9 Monaten stand das erste Universitätsgebäude aus Holz: Das neue Labor- und Forschungsgebäude der BOKU Wien am Tullner Forschungsstandort. Gemeinsam mit dem Land, der Stadt Tulln und der Universität gelang es innerhalb kürzester Zeit ein Labor mit ökologisch-energetischer Qualität in Niedrigenergiestandard zu errichten. Besucherinnen bekommen die Vorteile des Baustoffs Holz und des Kühlsystems unmittelbar zu spüren: Neben der natürlichen Ästhetik verschaffte das energieeffiziente Kühlsystem mit "aktiviertem" Boden den Anwesenden ein besonders angenehmes Raumklima. Aber nicht nur der Betrieb, sondern auch der Bau des Labor-Holzgebäudes war emissionsfreundlich. So hat nach intensiver Planung und Vorfertigung der Aufbau des Leichtgebäudes nur noch 7 Tagen gedauert. Die Entstehung des innovativen Holzgebäudes wurde mit einer Drohne filmisch begleitet. Auch für uns  eine Gelegenheit die Umsetzung eines Projekts einmal von einer ganz anderen Perspektive aus betrachten zu können. Mehr dazu  erfahren Sie hier...

MED CAMPUS GRAZ - MODUL 1

Alternative Energie- und Wärmegewinnung - erstmals aus Laborräumen, Raumluftqualität, vollständig integriertes Technologie- und Forschungszentrum, Flexibilität durch Verbindung der Baukörper mit Brücken.

2013 wurde mit der Errichtung des neuen MED Campus Graz, Modul 1 begonnen und 2017 war es bezugsfertig. Gemeinsam mit der MedUni Graz ging die BIG beim neuen Campus innovative Wege in Sachen Nachhaltigkeit. Funktionalität, Nutzerkomfort, Energieeffizienz und Raumluftqualität stehen neben optimierten Lebenszykluskosten im Vordergrund. Um den gesamten Projektablauf auf dieses Ziel auszurichten, wurde ein eigenes Nachhaltigkeits- Kernteam installiert. Nach der Auszeichnung mit dem Vorzertifikat Platin nach dem ÖGNI-Zertifizierungssystem, wird auch für das Endzertifikat die höchste Auszeichnung angestrebt. Bei diesem Neubau setzt die BIG auf alternative Energiegewinnung und niedrigen Energieverbrauch: Eine Geothermieanlage sowie Wärmerückgewinnung der Abluft unterstützt die Heizung- und Kühlung des Gebäudes; die Beleuchtung des Gebäudes erfolgt mit Tageslichtsteuerung und wird mit Unterstützung des außenliegenden automatischen Sonnenschutzes optimiert. Das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin (ZWT) wurde bereits fertiggestellt und wird das erste österreichische Technologie- und Forschungszentrum sein, das baulich und organisatorisch vollständig in einen Universitätscampus integriert ist. Modul 2 befindet sich in der Planungsphase. Den aktuellen Baufortschritt konnte man über unsere Live Cam mit verfolgen und hier geht's zum Eröffnungsvideo...

Wirtschaftsuniversität Wien, WU Campus

Thermische Grundwassernutzung, Green Buildingkonzept, hohe Energieeffizienz

Nach 4 Jahren Bauzeit war der WU Campus 2013 fertig. Der Masterplan stammt von BUSarchitektur unter der Leitung von Laura Spinadel. Die Planung der sechs einzelnen Gebäudekomplexe wurde gesondert ausgeschrieben. Das Herzstück des Campus bildet das von Zaha Hadid geplante Library & Learning Center. Gestaltet haben weiters: Das Teaching Center TC - BUSarchitektur, Students Center SC - Atelier Hitoshi Abe, Administration AD - CRABstudio & Estudio Carme Pinós. Der gesamte Campus wurde auf Basis eines „Green Building“ Konzepts errichtet.

Bereits in der Planung wurde auf nachhaltige Aspekte Bezug genommen: Ziel war die Minimierung der Lebenszykluskosten, die hohe Dauerhaftigkeit der gewählten Konstruktionen und Materialien sowie die Energieeffizienz über den gesamten Produktzyklus und der Schutz der lokalen und globalen Umwelt, geringste Emissionen aus Material, Energieerzeugung und Infrastruktur. Etwas ganz besonderes ist die Nutzung von Grundwasser sowohl zur Versorgung mit Kälte als auch mit Wärme. Hierfür wurde eine der größten Anlagen zur thermischen Grundwassernutzung in Österreich mit einer maximalen Grundwassermenge von bis zu 150 l/s (9.053 m³/d, 1.400.000 m³/a) errichtet. D1 konnte ÖGNI Gold erzielen, WU Campus erhielt ÖGNI Bronze, lesen Sie mehr zum Projekt WU Campus...

FAKULTÄT FÜR TECHNISCHE WISSENSCHAFTEN INNSBRUCK

BIGMODERN, Haus der Zukunft plus, Forschung Licht- und Kühlsystem, CO2-Einsparung von 254 Tonnen im Jahr.

Im Rahmen von BIGMODERN und dem Programm „Haus der Zukunft Plus“ wurde das in die Jahre gekommene Haus zu einem umweltfreundlichen Universitätsgebäude umfunktioniert. Das innovative Highlight ist die Kombination aus Fensterlüftung und mechanischer Lüftung. Dafür wurden eigens für dieses Projekt zwei Prototypen entwickelt. Alle Leuchten sind tageslicht- und präsenzgesteuert, ein Grundwasserbrunnen versorgt Kühlung und Sprinkleranlage. Das Gebäude erreicht insgesamt einen Energieausweis von A+. Durch die im Zuge von BIGMODERN gesetzten Maßnahmen werden nun jährlich 254 Tonnen CO2 eingespart. Im Vergleich dazu produziert ein neu verkauftes Auto durchschnittlich 125 Gramm CO2 pro Kilometer. Die Einsparungsmenge von 254 Tonnen entspricht einem Äquivalent von rund 2.000.000 km  bzw. 7.150 mal die Strecke Wien – Salzburg mit diesem Auto. Das Gebäude ist nach Total Quality Building mit 917 Punkten zertifiziert und wurde mit klimaaktiv Gold mit 1.000 von 1.000 Punkten durch die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. 2015 zählt die Fakultät zu den 50 innovativsten Gebäuden Österreichs, 2016 erhielt es den Preis für das innovativste Gebäude.

TU WIEN, Getreidemarkt

Haus der Zukunft plus, Energieplusgebäude, hohe Energieeffizienz, Fassaden - und Dachphotovoltaik, Raumklima

Die TU Wien hat einen großen Meilenstein für energie- und ressourcenschonende Versorgung eines Gebäudes dieser Größenordnung gesetzt. Mit Unterstützung der FFG (Österreichische Forschungs- und Förderungsgesellschaft) und der BIG wurde ein Vorzeigeprojekt geschaffen, das beweist wie smart ein Energie-, Lüftungs-, Licht-, und Wasserkonzept sein kann. Von dem ehemaligen Laborgebäude der TU Wien, das in den 60er Jahren erbaut worden war, blieb nur die tragende Struktur erhalten. Dadurch konnten die Räume vollkommen neu nach einem gemeinsamen Funktionskonzept angeordnet und barrierefrei gestaltet werden. Das große Plus ist aber seine Energieeffizienz: Es ist derzeit das größte Plus-Energie-Gebäude Österreichs, weil es mehr Strom produziert als es verbraucht. Mit dem überschießenden Anteil werden die umliegenden Institute ergänzend versorgt. Beeindruckend und vorbildhaft ist auch der bewusste Energieverbrauch durch die Nutzer. Möglich wurde dies durch deren Einbeziehung in die Planung und das konsequente Durchleuchten der Verbrauchsquellen. Gezielte Nutzerinformationen werden ergänzend durchgeführt. Auch bewegungsgesteuerte LED-Beleuchtung sorgen für einen äußerst geringen Energieverbrauch. Die benötigte Energie erzeugt eine insgesamt 2.400 Quadratmeter umfassende Photovoltaik Anlage auf dem Dach und in der Fassade, lesen Sie mehr zum Projekt TU Wien am Getreidemarkt...

TÜWI DER UNIVERSITÄT FÜR BODENKULTUR

in Planung Leuchtturmprojekt, Niedrigenergie, Holzkonstruktion, Erdwärme, Photovoltaik

Das ehemalige Gasthaus „Türkenwirt“, Hofladen, ÖH und Institutsfläche bei der Universität für Bodenkultur wird bis Herbst 2018 durch einen Neubau ersetzt. Dort sollen drei Institute sowie Lehr- und Lernbereiche, eine Mineraliensammlung, ein Hörsaal für rund 400 Studierende, die Mensa und ein TÜWI-Lokal mit Gastgärten untergebracht werden. Die Universität für Bodenkultur (BOKU) beabsichtigt mit dem Neubau des TÜWI-Gebäudes ein Leuchtturmprojekt für Nachhaltiges Bauen umzusetzen. Passend zur Uni für Bodenkultur wird das Niedrigenergiehaus als Holzkonstruktion mit Stahlbetonstützen errichtet. Sowohl Heizung als auch Kühlung erfolgen mit einer Erdwärmepumpe, deren 14 Erdsonden jeweils 125 Meter in die Tiefe reichen. Auf dem Flachdach erzeugt eine eigene PV-Anlage Strom und thermische Solarkollektoren ausreichend Warmwasser. Lesen Sie mehr zum Projekt TÜWI... 

TU GRAZ - PRODUKTIONSZENTRUM (PTZ)

Viel Platz für Lehre und Forschung, Haus des Kindes, Highlight: die Energieeffizienz.

Das Produktionstechnikzentrum punktet nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch mit seiner Energieeffizienz: Die kompakte Gestaltung der Baukörper verringert den Wärmeverlust. Im Winter werden die Glasflächen zur passiven Nutzung der Sonnenenergie eingesetzt, während in den Sommermonaten Beschattungsanlagen zum Erhalt einer angenehmen Raumtemperatur beitragen. Herausragend: Eine eigene Geothermieanlage mit rund 100 Sonden, die je 120 Meter tief in die Erde reichen, liefert die erforderliche Energie zum Heizen oder Kühlen. Zudem wird die Abwärme aus den Serverräumen zum Beispiel für die Beheizung der einzelnen Bauteile genutzt. Es wurde bei der Raumgestaltung auch an den Nachwuchs von Lehrpersonal und Studenten gedacht und für alle Anspruchsgruppen das „Haus des Kindes“ am Campus in der Inffeldgasse eröffnet. Lesen Sie mehr zum Projekt TU Graz PTZ...

FAKULTÄT FÜR ARCHITEKTUR UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Einbindung in die Natur, Grundwasser und hohe Energieeffizienz.

Die Fakultät für Architektur der Universität Innsbruck in der Technikerstraße wurde umfassend unter nachhaltigen Aspekten saniert. Thermisch und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht, war die Erneuerung des Grundwasserbrunnens zur Klimatisierung und eine der Außentemperatur angepassten Fensterlüftung sowie die Barrierefreiheit im Fokus der baulichen Maßnahmen. Sanitär- und Erschließungszonen sowie die Institutsflächen in den Obergeschoßen wurden zur Gänze erneuert und verbreiten eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre. Die vor der Fassade stehenden Sonnenschutzgläser verleihen dem Haus durch ihre unregelmäßige schuppenförmige Anordnung noch mehr Bewegung. Die neue Fassade ist somit nicht nur ein optisches Highlight, sondern ermöglicht durch die vor den automatisch gesteuerten Lüftungsflügeln positionierten Sonnenschutzgläser eine witterungsunabhängige Nachtkühlung. Das „gläserne“ Architekturgebäude steht in starkem Kontrast zum ruhig wirkenden Hochhaus der Bauingenieure. Lesen Sie mehr zum Projekt Fakultät für Architektur Universität Innsbruck...

Chemieersatzgebäude Graz

Infrastruktur, begrünte Dachterrasse, farblich wechselnde Fassade

In der 200-jährigen Geschichte der TU Graz war die „Neue Chemie“ das eindeutig größte Bauprojekt. Fünf bisher in der Stadt verstreute chemische Institute wurden in dem Neubau unter einem Dach zusammengefasst. Ein Sonnen- und Aufenthaltsdeck mit einer begrünten Dachterrasse werden Neu- und Altbau über ein metallenes Verbindungselement vereint. Nord- und Südfassade des Chemieersatzgebäudes wurden mit einer Hülle aus punktgehaltenem, mit speziellen Farbpigmenten versehenen Hülle überzogen: Je nach Betrachtungswinkel erscheint das Objekt dadurch in verschiedenen Farben. Im Fensterbereich schaffen bewegliche Glaslamellen im geschlossenen Zustand eine einheitliche Oberfläche. Mit dem Neubau des Chemieersatzgebäudes wurden auch die öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen auf den Vorplätzen neu gestaltet und verkehrsberuhigt. Lesen Sie mehr zum Projekt Chemieersatzgebäude Graz...

TU GRAZ - INSTITUT FÜR BIOMEDIZINTECHNIK

Großzügige Räumlichkeiten, Cafeterrasse mit Blick über Graz

Der neue Vorplatz mit markantem Dach ist nur ein kleiner Teil des Umbaus der Strehmayrgasse 16 für die Technische Universität Graz. Das insgesamt siebenstöckige Gebäude steht seit Oktober 2015 Studierenden und Lehrenden der Biomedizinischen Technik barrierefrei zur Verfügung. Es wurden Glaswände und offene Büros eingerichtet. Besonders Highlight, das auch von Besuchern von außerhalb geschätzt wird ist das großzügig angelegte Café mit Terrasse, von der aus man einen Rundumblick über Graz hat. Sanierte Fenster und neue Scheiben haben das Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Fassade nicht verändert, aber thermisch verbessert. Lesen Sie mehr zum Projekt TU Graz Institut für Biomedizintechnik...

MUMUTH KUNSTUNIVERSITÄT GRAZ

Optimierung der Raumfunktionalität, smartes Sonnenschutzsystem

Mit dem Haus für Musik und Musiktheater hat die Kunstuniversität Graz nun eine der modernsten Bühnen Europas. Es bietet die besten Voraussetzungen für die Produktionen der Studierenden, für Unterricht und Proben des Musiktheaters, für größere  Instrumentalensembles und Chöre. Tragendes Element und besonderer Blickfang ist der „Twist“: Eine Spirale aus unverkleidetem Beton dreht sich über alle drei Etagen der Glasdecke entgegen. Der parallel dazu verlaufende, karminrote Treppenaufgang gibt unterschiedliche Perspektiven auf die Umgebung frei und leuchtet von innen nach außen. Die Fassade des MUMUTH wird von einem feinmaschigen Metallgewebe namens Mesh überzogen, das tagsüber als Sonnenschutz dient und in der Nacht mit installierten LED-Lichtbalken in allen Regenbogenfarben beleuchtet werden kann. Tipp: Das MUMUTH kann für öffentliche Veranstaltungen, als Opernbühne und  Konzertsaal genutzt werden. Lesen Sie mehr zum Projekt Mumuth Kunstuniversität Graz...