Bildungsraum der Zukunft

Die BIG ist erste Ansprechpartnerin für Bildungsbauten in Österreich, rund zwei Drittel ihres Gebäudebestandes sind Schul- oder Universitätsgebäude. Strategischer Schwerpunkt liegt vor allem auf der werterhaltenden Weiterentwicklung ihrer 408 Schul- und 207 Universitätsliegenschaften. Neben der Neuerrichtung von Bildungsbauten in Stadtentwicklungsgebieten geht es vor allem darum, den Liegenschaftsbestand im Portfolio für neue Generationen zukunftsfit zu machen und auf die Bedürfnisse künftiger Generationen auszurichten. Auch die zunehmende Verknappung von Baulandreserven macht vorausschauendes Planen und innovative Lösungen für den Bildungsbau notwendig und wird eine Herausforderung in den kommenden Jahren sein.

Schulen

Eine gute Arbeits- und Lernumgebung in Schulen wird durch eine hohe Gebäudequalität und Nutzungssicherheit möglich. Die optimierte Ausnutzung vorhandener Ressourcen und Gebäude ist bauökologisch nachhaltig und steigert die Kosten-Nutzen-Relation.

HTL Mödling, Foto: Harald A. Jahn

Funktionalität und Flexibilität gewinnen daher immer mehr an Bedeutung und sind zentrale Bestandteile eines modernen  Bildungsbaus, bei der die hohe Gebäudequalität und Nutzungssicherheit für eine gute Arbeits- und Lernumgebung sorgt. Um den Führungsanspruch bei Schulen zu sichern, werden die Produkte kontinuierlich an den Kundenanforderungen orientiert und das Serviceangebot erweitert. Raum und Gebäude müssen den modernen Anforderungen für Lehre, Lernen, Arbeit, Sport und Verweilen entsprechen. Ältere Gebäude und Strukturen sind entsprechend anzupassen. Ziel ist es, Räumlichkeiten zu schaffen, die optimale Rahmenbedingungen bieten, und das über möglichst lange Nutzungszeiträume hinweg.

Hier geht es zu ein paar Best Practice-Beispielen zu Sanierung von Bestandsgebäuden und Neubau im Schulbereich....

Universitäten

Die gesellschaftliche Verantwortung in Hinblick auf Materialität und Architektur von Universitäten sowie deren Einfluss auf die Ausbildung jedes einzelnen Hörers motiviert die BIG zur Umsetzung von nachhaltigen Projekten.

IFA Tulln, Foto: Christian Brandstätter

Auch bei den Universitäten will die BIG ihre marktführende Stellung halten und die Vor-Ort-Präsenz sowie Kundenpartnerschaften weiter stärken. Der Schwerpunkt liegt bei lebenszyklusoptimierten Projekten, die sich flexibel dem teils raschen Wandel der universitären Bildung und an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Eine intensive Nutzerpartizipation hilft, die Bedürfnisse der Key Stakeholder optimal umzusetzen.

Da die kontinuierlich steigenden Studierendenzahlen in Österreich fortwährend zusätzliche Raumkapazitäten benötigen, gilt es für die BIG, geeignete Reserveflächen vorzuhalten und flexible, moderne Lösungen anzubieten. Daher sind multifunktionale Nutzungskonzepte und effiziente Flächennutzung Bestandteil aktueller Konzepte. So gewinnt der Campus als Schnittstelle zwischen Lehre, angewandter Forschung und Wirtschaft immer mehr an Bedeutung, wie der MED CAMPUS Graz oder der Science Park der Johannes-Kepler-Universität Linz, bei denen die Ansiedelung von Industrie- & Forschungsbetrieben und Startups sowie Unterkünfte für Studenten und Professorinnen ganzheitlich mitgedacht wurden.

Herausforderung Digitalisierung

Neben der Entwicklung nachhaltiger Standards in den Unternehmensbereichen Schulen und Universitäten unter Beachtung der Funktionalität, der Aufenthaltsqualität der Räume und des Raumklimas stellt die zunehmende Digitalisierung vor allem im Schulbereich eine Herausforderung dar. Auch bei den Universitäten gilt es flexibel zu bleiben und rechtzeitig zu reagieren. Neben nutzerorientierten Räumen sollten gerade auch bei Bildungsbauten Investitionen und innovative Technologien langfristig gesehen werden und soweit möglich ihre Auswirkungen auf die Nutzungskosten in eine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung mit einbezogen werden. Dazu zählen eine adäquate EDV-Ausstattung sowie flächendeckendes WLAN und Breitband um auf neue, rasante Entwicklungen der Digitalisierung reagieren zu können.