Stakeholder

Wer sind die Menschen und Institutionen mit denen wir zu tun haben?

Mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreuen wir sehr unterschiedliche Anspruchsgruppen. Dazu zählen Ministerien und deren Einrichtungen, Universitäten, Schulen, aber auch Privatkunden. Unsere größten Mieterinnen sind das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die österreichischen Universitäten sowie die Bundesministerien für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz, Inneres und Finanzen. Mit ihnen pflegen wir besonders langfristige Partnerschaften und verwirklichen Projekte gemeinsam und in enger Abstimmung. Auch mit unseren Geschäftspartnern ist eine enge Zusammenarbeit besonders in Hinblick auf die Komplexität und unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Anspruchsgruppen wichtig - um gemeinsame Lösungen zu finden, braucht es einen offenen Dialog auf allen Ebenen und die Einbindung in Planungsprozesse. Deshalb stehen wir bei Planung und Umsetzung mit unseren Anspruchsgruppen in einem kontinuierlichen Kommunikationsprozess.

Mittels einer breit angelegten Befragung von Stakeholdern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Interessenvertretungen und Medien sowie allen Mitarbeitenden wurde die Bedeutung geschäftsrelevanter Konzernthemen erhoben und zusätzlich die Schwerpunkte für einen modernen Arbeitgeber intern abgefragt. Verknüpft mit einer durch Experten aus den Bereichen Architektur und Nachhaltiges Bauen, Schulen und Universitäten sowie Innovation & Urban Management durchgeführten Impactanalyse haben sich als Topthemen Bildungsräume der Zukunft sowie Energieeffizienz in Planung, Bau und Betrieb  herauskristallisiert. Ein Fokus, der sich auch in der Unternehmensstrategie widerspiegelt und zeigt, dass die BIG nahe an den Bedürfnissen ihrer Stakeholder agiert. Die aus diesem Prozess entstandene Wesentlichkeitsmatrix bildet die Grundlage dieses Berichts und zeigt jene Handlungsfelder auf, die in den kommenden Jahren im Fokus stehen werden.

Neben diesen Schwerpunkten bekennt sich die BIG zu den Universalprinzipien des UN Global Compact für Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Zusätzlich dienen die Sustainable Development Goals (SDGs) als weitere Handlungsgrundlage vor allem in folgenden Bereichen:

  • SDG 4: Hochwertige Bildung
  • SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie
  • SDG 8: Menschenwürdiges Arbeits- und Wirtschaftswachstum
  • SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
  • SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Als Arbeit- und Auftraggeberin sind Chancengleichheit und Vielfalt für die BIG ebenso selbstverständlich wie die Einhaltung von Compliance-Kriterien und Vergabevorschriften.

Mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut der BIG Konzern Ministerien und deren Einrichtungen, Universitäten, Schulen, aber auch Privatkunden. Die größten Mieterinnen sind das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die österreichischen Universitäten sowie die Bundesministerien für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz , Inneres und Finanzen. Mit ihnen pflegt der Konzern langfristige Partnerschaften und realisiert Projekte in enger Abstimmung. Das zeigt sich schon in der Einbeziehung der nutzerseitigen Raum- und Funktionsprogramme in die – bei größeren Projekten der Planung vorangehenden – Machbarkeitsstudien, die die Grundlage für alle weiteren Planungsschritte bilden.

Zur Erhöhung der Kundenorientierung sorgen neben der frühen Planungspartizipation und der Weiterentwicklung individueller Beratungsinstrumente auch Nutzerinnenumfragen, die wertvolle Anhaltspunkte für die Planung und Umsetzung liefern. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Bedarfsanpassungen des Bildungsprogramms zur Erhöhung der Fachkompetenz sowie die zusätzliche Benennung von Nachhaltigkeitsbeauftragten als Ansprechpartner in den Unternehmensbereichen.

Die Betreuung des Portfolios und der Kundinnen und Kunden erfolgt in enger Abstimmung durch das Assetmanagement der Unternehmensbereiche und der ARE. Das von diesen beauftragte Objekt und Facility Management (OFM) der BIG begleitet ihre Kunden flächendeckend mit Standorten in ganz Österreich. Schwerpunkte von OFM sind die kaufmännische Verwaltung und die Instandhaltung der Gebäude, bei der Kundennähe ebenfalls groß geschrieben wird. Dies wird durch die Erweiterung des Bildungsplans mit der OFM-Akademie und die 2017 umgesetzte interne Restrukturierung noch einmal verstärkt: Mit Clustermanagern haben die Kundinnen in allen Fragen einen zentralen Ansprechpartner, sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich.

BETRIEBSFÜHRUNG

Die integrale Planung durch die frühzeitige Einbeziehung von Facility-Managern, Betriebsführungs- und Energieeffizienzexpertinnen in die Entwurfsplanung unterstützt eine ganzheitliche Kostenbetrachtung und eine Optimierung des Gesamtenergieverbrauchs von Anfang an. Der Endenergieverbrauch hängt neben der Qualität der technischen Anlagen und der verwendeten Geräte maßgeblich auch vom Verhalten der Nutzer ab. Dafür bietet die BIG Beratung von der Planung über die Betreuung durch die OFM-Teams bis hin zur Ausarbeitung von Optimierungskonzepten.

Um die Qualität unter Berücksichtigung der neuesten gesellschaftlichen Entwicklungen zu gewährleisten, binden wir Expertengremien in unsere Planungs- und Umsetzungsprozesse ein.

ARCHITEKTURBEIRAT - BAB

Die Qualität großer, städtebaulich markanter Projekte wird durch die Mitwirkung des  Architekturbeirats der BIG gewährleistet. Das alle drei Jahre wechselnde Gremium berät uns und hat die Aufgabe bei der Auswahl und Gestaltung innovativer Vergabeverfahren mitzuwirken, Ausschreibungsunterlagen zu optimieren und die Jurorentätigkeit in ausgewählten Wettbewerben und Planervergabeverfahren der BIG als zusätzliche Fachpreis­richter zu übernehmen.

BIG ART Fachbeirat - BAF

Der BIG ART Fachbeirat (BAF) wurde 2005 ins Leben gerufen, um die BIG bei ihrem künstlerischen Engagement zu beraten und die gleichbleibend hohe Qualität der künstlerischen Auseinandersetzung zu sichern.

Alles zum Thema BIG ART finden Sie hier...

ARE LIVING

Die ARE_living ist ein Think Tank, der im Rahmen der ARE Wohnbauinitiative Strategien zu Innovationen entwickelt und in einem auf fünf Jahre angelegten Programm anhand ausgewählter Wohnungsbau-Projekte die Umsetzungsmöglichkeiten innovativer Themenstellungen im Wohnungsbau untersucht.

Ziel ist die Realisierung eines oder mehrerer innovativer Wohnbauten in den Schwerpunkt-Regionen der ARE-Wohnbauinitiative Wien & Umgebung, Graz, Linz und Innsbruck. Für den gewünschten Praxis- und Umsetzungsfokus werden die realisierten Projekte am Ende der Laufzeit der Wohnbauinitiative bereits besiedelt und in Betrieb sein.

Fokussierung auf ausgewählte Themen und Ziele sind

  • Einsatz neuer Materialien & Methoden
  • Einsatz energetischer Maßnahmen
  • Setzen neuer Standards (ökonomisch, sozial)

Laufende Umfragen sind Momentaufnahmen, die uns Richtungen vorgeben können. Um zu erfahren wie es punktuell aussieht, freuen wir uns über Ihren Input und Anregungen wie wir unsere Gebäude gemeinsam nachhaltig gestalten können.

Gemeinsam Raum für die Zukunft schaffen - das ist auch unseren Stakeholdern wichtig, aber sehen Sie selbst:

Justizpalast Wien, Fotos: Richard Tanzer