Aktuelles

 

 

MEDCAMPUS Graz öffnet seine Tore

Studium/Lehre – Forschung – Patientinnenbetreuung, das alles ist nun am neuen MEDCAMPUS in Graz möglich. Mit der feierlichen Eröffnung am 13. Oktober haben sich nicht nur die Tore des ersten Moduls, sondern auch neue Möglichkeiten für Wissenschaft und Forschung für den Süden Österreichs geöffnet. Davon konnten sich an diesem Tag  auch Groß und Klein überzeugen, sie erhielten einen geballten Überblick über die Med Uni Graz und die Möglichkeit den neuen CAMPUS kennenzulernen.

Mit diesem gemeinsam mit der MedUni Graz verwirklichten Projekt wurde ausreichend Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen klinischem und nichtklinischem Bereich geschaffen - ein sanftes Mobilitätskonzept und die effiziente Nutzung der bebauten Fläche sind hervorstechende Merkmale des neuen Stadtteils. Eine hohe Flächeneffizienz ermöglicht auch das flexible Raumnutzungskonzept das neben dem geplanten Modul 2 eine bedarfsorientierte Entwicklung des Hauses wahr werden lässt. Denn auf dem Campus bewegt sich etwas - immerhin begegnen sich dort über 1.200 Studierende,  840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Alternative Energiegewinnung und niedriger Energieverbrauch standen beim MEDCAMPUS Graz schon bei der Planung an vorderster Stelle und wurden konsequent umgesetzt. Mit einem smarten Energiekonzept und einem hohen nachhaltigen Standard wird nach bereits erfolgter Vorzertifizierung von ÖGNI Gold nun auch die höchste Zertifizierungsstufe der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (ÖGNI) nach Fertigstellung angestrebt.

Künstlerische Highlights - insgesamt Werke von sechs Künstlerinnen und Künstlern - sollen zum Verweilen und Nachdenken anregen. Aber sehen Sie selbst: MedCampus Graz - der Film.

Das neueste Projekt von BIG Art sorgt für eine neue Perspektive

Im Rahmen der Erweiterung und Sanierung der beiden Brückenkopfgebäude für die Kunstuniversität Linz wurde das jüngste Kunst am Bau Projekt von BIG ART verwirklicht: Der Transzendenzaufzug von Karin Sander konzipiert thematisiert das Werk den Lastenaufzug als zentrales Tool der Universität und hebt dessen Rolle für die Kunst in einem mehrfachen Sinn hervor: Der gläserne, beleuchtete Aufzug durchstößt das Dach des Brückenkopfgebäudes und bietet in knapp über 30 Metern Höhe einen Aussichtspunkt mit hervorragendem Ausblick über die Landeshauptstadt. Beleuchtet und ohne Ausstieg ist der Lift eine begehbare Lichtskulptur, in der Menschen und Objekte von außen sichtbar werden. Somit ist der Lift nicht nur ein Kunstwerk an sich, sondern kann auch die Kunstwerke der Hochschule präsentieren oder seinen Fahrgästen durch die Verglasung besondere Einblicke in die Kunstuniversität und über die Dächer hinaus bieten.

Das Kunstwerk ist sowohl als Personen- als auch als Lastenaufzug zugelassen und hat eine Traglast von 2.000 Kilogramm. Bis zu 25 Personen können somit gleichzeitig mit dem Lift fahren. „Der Lift wird für alle Interessierten von Montag bis Freitag zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr zugänglich sein. Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

DBS-Award 2017: Vier Start-Ups auf dem Weg zur Expo Real nach München.

Über 100 Starter zeigten mit ihren digitalen Soft- und/oder Hardwarelösungen rund um Services für Planung, Errichtung, den Betrieb und die Finanzierung von Bauwerken welche Chancen in der Digitalisierung für die Immobranche liegen. Gefragt waren neue Ideen, aber auch transformierbare Lösungen aus anderen Branchen. Mit Tablet Solutions, PlanRadar und INSITE IT GmbH standen im Rahmen des Live-Pitches in der Wiener Gösserhalle diese drei österreichische Unternehmen am Ende des Abends als Sieger des ersten DBS-Award 2017 fest. Der Publikumspreis ging an das Schweizer Unternehmen ComfyLight. Die Innovationen der Gewinner können von 4. bis 6. Oktober bei der Expo Real in München, Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen, getestet werden. Weitere fünf Unternehmen erhielten einen der begehrten Plätze bei WeXelerate, Österreichs neuem Start-Up-Hub, der ab Oktober 2017 am Wiener Donaukanal sein neues Headquarter eröffnet.

Partner der Initiative: ATP architekten ingenieure, Bundesimmobiliengesellschaft BIG, BUWOG, ENGIE Gebäudetechnik, ILF Consulting Engineers Austria, die Kommunalkredit Austria, PORR, Siemens, Microsoft, Wien Energie sowie das Real Estate Innovation Network REIN, die Start-Up-Plattform im Rahmen der Expo Real.

Die 15 DBS-Start-ups:

Allthings - digitales Gebäude-Management
Cleverciti - Sensoren für Parkplätze
ComfyLight - Home Security
Doozer - Cloud-Plattform für Handwerksarbeiten
GBuilder - 3D-Modelle für Architekten
Gustav - Plattform zum Management von Lieferanten
Insite IT - Software für Baustellenlogistik 
Moderan Solutions - Real-Estate-Management
Payuca - Vermietung von Garagenparkplätzen
PlanRadar - Cloud-Software für Baustellen
Sablono - Baustellen-Management
Senvysis - Sensor-Systeme
Symvaro Daten über Wasserzähler und Müll 
Tablet Solutions - Saas-Tool für Service-Techniker
TeDaLos - Mobile Fern-Bestandsüberwachung

Nachhaltige Immobilienwirtschaft

Die BIG ist Teil des UN Global Compact Netzwerkes. Diese weltweit größte CSR-Initiative mit über 193 Mitgliedsländern zu der auch Österreich zählt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten. Dafür wurden SDGs für eine nachhaltige Entwicklung festgelegt. Gemeinsam sollen bis 2030 mit dieser Strategie Herausforderungen, wie Klimawandel, Ungleichheit und Armut gelöst werden. So wird der Impact der mittlerweile zahlreichen daran teilnehmenden Unternehmen gebündelt und vergrößert. 

Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG erklärt in diesem Video  wie das Unternehmen durch Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Klimaschutz und Nachhaltige Stadtentwicklung zur Erreichung der SDGs beiträgt. Wenn Sie mehr über diese Initiative erfahren wollen, klicken Sie hier.

GREEN.BUILDING.SOLUTIONS.

Die Summer Akademie 2017 kann sich heuer über den bisher größten Zulauf freuen. Über 46 Studierende aus rund 20 Nationen haben nun für drei Wochen die Gelegenheit in Wien an der bereits 7. Sommerakademie Green.Building.Solutions. teilzunehmen. In der Auftaktveranstaltung konnten wir die engagierten Stipendiandinnen und Stipendianden kennen lernen und mit ihnen über nachhaltige Stadtentwicklungen diskutieren. Dabei bekamen die teilnehmenden Jung-Architekt/innen/en auch Einblicke in die Stadtentwicklung Wiens und konnten sich in einem Vortrag von Michael Staudinger einen Überblick über die globale Emissionskarte sowie den damit verbundenen Herausforderungen verschaffen. Mehr Infos und Möglichkeit sich zu bewerben, finden Sie hier ...

TRIIIPLE - Türme verändern die Stadt

Mit unserem Projektpartner Soravia konnten wir nun das einzigartige Bauvorhaben, das anstelle des alten Hauptzollamtes im 3. Wiener Gemeindebezirk enstehen wird, präsentieren. Drei Türme in denen zukunftsorientiertes Wohnen, Arbeiten und Leben mit allen Annehmlichkeiten und einer Infrastruktur wie Garten, Pool am Dach, Salon und Bibliothek, Gemeinschaftsterrasse, möglich sein wird. Die großzügigen Grünanlagen werden nicht nur Freiraum für Begegnung und Wohlgefühl sein, sondern das Mikroklima und das Stadtbild nahe der Süd-Ost Tangente verändern. So wird der vor dem Projekt liegende Autobahnzubringer zu einem Großteil überdacht und parkähnlich begrünt, eine Maßnahme die den Menschen wieder ein Stück Natur zurück bringt. Die Überplattung der Stadtautobahn A4 bringt nicht nur den gewünschten Lärm- und Schallschutz, sondern schafft auch einen öffentlichen und barrierefreien Zugang zum Wasser des Donaukanals. Leben direkt am Fluss wird erstmals Realität in Wien. "Wir holen mit TRIIIPLE den Naherholungsraum in die Stadt. Ein attraktives Café am Donaukanal ist ebenfalls geplant!", betont Hans-Peter Weiss.

Die Bewohnerinnen des TRIIIPLE erwartet eine Eventküche, eine Piazza mit Dorfcharakter, Kindergärten und Spiel- und Sportplätze. Um am Puls der Zeit mit höchster Flexibilität und Durchlässigkeit bleiben zu können , haben Henke Schreieck Architekten Möglichkeit zur Abänderung, Weiterentwicklung und Anpassung der Gebäude vorgesehen. Mehr können Sie unter www.triiiple.at lesen bzw. sich einen virtuellen Eindruck verschaffen, den wir via Film für Sie eingefangen haben.

Gebäude für den Klimaschutz

Aus 76 Einreichungen wurden elf Projekte für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2017 (klimaaktiv), darunter die Fakultät für Technische Wissenschaften Innsbruck (FTWI), durch das BMLFUW nominiert. „Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit unterstreicht die Bedeutung von energieeffizientem und nachhaltigem Bauen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Gebäudebereich in Richtung Dekarbonisierung voranzutreiben. Das ist ein Schlüsselsektor für die Erreichung der Klimaziele bis 2050. Die nominierten Projekte sind besonders vorbildlich und machen deutlich, was nachhaltige Architektur leisten kann“, so Bundesminister Andrä Rupprechter.

Die Vorzeige-Projekte wurden aufgrund ihrer architektonischen Qualität und klimaaktiv Gebäudestandards, der die ökologische und energetische Qualität der Bauprojekte sicherstellt, ausgewählt. Mehr dazu, lesen Sie hier...

Erstes Universitätsgebäude aus Holz

In nur 9 Monaten stand das neue Labor- und Forschungsgebäude der BOKU Wien am Tullner Forschungsstandort und wurde gestern feierlich im Beisein der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet. Gemeinsam mit dem Land, der Stadt Tulln und der Universität ist es gelungen innerhalb kürzester Zeit ein Labor mit ökologisch-energetischer Qualität in Niedrigenergiestandard zu errichten. Die Gäste bekamen die Vorteile des Baustoffs Holz und des Kühlsystems unmittelbar zu spüren: Neben der natürlichen Ästhetik verschaffte das energieeffiziente Kühlsystem mit "aktiviertem" Boden an diesem heißen Tag den Anwesenden ein besonders angenehmes Raumklima. Aber nicht nur der Betrieb, sondern auch der Bau des ersten Labor-Holzgebäudes war emissionsfreundlich. So hat nach intensiver Planung und Vorfertigung der Aufbau des Leichtgebäudes nur noch 7 Tagen gedauert. Die Entstehung des innovativen Holzgebäudes wurde mit einer Drohne filmisch begleitet. Auch für uns  eine Gelegenheit die Umsetzung eines Projekts einmal von einer ganz anderen Perspektive aus betrachten zu können. Mehr dazu  erfahren Sie hier...

Green.Building.Solution.

Die Sommerakademie des OEAD startet wieder am 22. Juli und wird sich 3 Wochen lang gemeinsam mit 38 Studentinnen und Studenten aus 20 verschiedenen Ländern mit nachhaltigen und innovativen Lösungen für Gebäude beschäftigen.

Der Schwerpunkt des Sommerkurses liegt heuer auf nachhaltige Gebäude und Stadtplanung, erneuerbare Energien und deren Geschäftsmodelle sowie der Projektarbeit. Die Teilnehmenden werden im Rahmen von Exkursionen und Kursen Neues kennen lernen, aber auch ihr Know How einbringen. Wir sind mit Freude wieder dabei und schon sehr gespannt auf die Ergebnisse.

GrünPlusschule ist Jugendsieger bei EnergyGlobe 2017

Wir gratulieren dem GRG 7 Kandlgasse zu seiner Auszeichnung! Das von der BIG unterstützte Projekt wurde von der TU Wien und BOKU gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern mit hoher Qualität und spannenden Ergebnissen umgesetzt. In Klassenräumen, Schulhof und Dach der Schule wurden Hotspots mit unterschiedlichen Pflanzenarten- und Systemen eingerichtet. Ziel war sie auf ihre nachhaltige Funktionsfähigkeit, Erhöhung der Energie­effizienz in gesamt­ökologischer Betrachtung und das Raumklima zu untersuchen. Nach Fertigstellung des begrünten Daches mit PV-Anlage wurde ein weiteres Living Lab für die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen der Kühlung durch Pflanzen und der Effizienz von PV-Anlagen errichtet.

Aussagekräftige Ergebnisse zeigen unter anderem, dass bei Altbestand bis zu 20%  höhere Dämmwerte erzielt werden können und das Raumklima (Schallminderung & Lernatmosphäre) gefühlt und messbar verbessert wird. Nachzulesen auch bei energyinnovationaustria bzw. Stadt der Zukunft

Girl`s day 2017 - Schnuppern in der BIG

Am Wiener Töchtertag lernten die Teilnehmerinnen die BIG von vielen Seiten kennen. Vor Ort konnten sie unter anderem von unseren Facility-Damen die für eine Elektrikerin oder Schlosserin wesentlichsten Werkzeuge ausprobieren und erfuhren wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind. Wie es ist in Männerdomänen zu arbeiten und welche Herausforderungen sie zu bewältigen hatten.

Besonderes Highlight war der gemeinsame Besuch der Seestadt Aspern, die neben nachhaltigen Innovationen eine spannende Zeitgeschichte mit archäologisch wertvollen Funden vorzuweisen hat. In dem bereits in Betrieb befindlichen Bildungscampus Aspern in dem sowohl ein Kindergarten als auch eine Volksschule untergebracht sind, durften wir auch die heilpädagogischen Einrichtungen der Schule besuchen und staunten die Schülerinnen nicht schlecht über die Atmosphäre die sich ihnen bot. Besonders der "Entspannungs- und Erholungs"-Raum (snoozle) mit seinen licht- und farbtherapeutischen Möglichkeiten hat es ihnen angetan. Aber auch der natürliche Umgang der Kinder mit der Natur, der ihnen durch eigenes Anpflanzen von Beeten und ihrer Pflege näher gebracht wird, beeindruckte. Spannend auch der Rundgang auf der gleich nebenan befindlichen Baustelle des Bildungsquartiers, das vor Sommer noch übergeben werden soll.

#9. Camillo Sitte Symposium Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft war das Motto des diesjährigen Camillo Sitte Symposiums, bei dem die BIG Partner und Gast war. Gemeinsam mit den Klassen verwandelte sich die Schule zu einem Plan -und Baubüro für den Raum der Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in der Veranstaltungswoche über die BIG, ihre Projekte und Berufsbilder informieren und anhand eines konkreten Projekts eigene Lösungen planen, aber auch BIG Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten technischen Bereichen kennen lernen. Neben einem Vortrags- und Exkursionsprogramm auf Baustellen und zu Best Practice - Gebäuden der BIG bot die Woche Raum für zahlreiche Innovationen. Denn in dieser Zeit herrschte Ausnahmezustand - in und rund um die Klassen wurde geplant, gewerkelt und der Raum für die Zukunft konzipiert.

Räume frei zu denken, wie sie den Herausforderungen unserer Gesellschaft und unserer Umwelt gerecht werden können, war das Ziel. Dazu kommt, dass viele bald nach ihrer Matura den nächsten Schritt in ihre eigene Zukunft gehen werden und ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen stehen. Wir werden die Abschlussklassen nicht nur thematisch im kommenden Jahr begleiten, sondern wollen ihnen auch zeigen, welche Chancen und Berufswelten es in der BIG gibt und verstärkt Mädchen dafür interessieren. Denn auch die Branche wandelt sich, mittlerweile sind in der BIG mit steigender Tendenz bereits über 1/3 der Mitarbeiter Frauen und es sollen mehr werden.

Die Projekte und Exkursionen der Jung-Baumeister oder Architekten wurden laufend über eine FotoWall gezeigt. Einen guten Einblick gibt Ihnen die von der Schule eigens eingerichtete CSL-Seite  bzw. können Sie vieles auch über #9CSS auf Instagram erfahren. Um Ihnen einen Gesamteindruck über das Projekt und Erfahrungen der Schülerinnen bzw. Mitwirkenden zu geben, haben wir die Woche mit einem Filmteam begleitet, das Ergebnis sehen Sie hier.

Demonstrationsprojekte für Nachhaltigkeit und Effizienz

Das Bürohaus in Bruck an der Mur, ein Haus der Zukunft - Leitprojekt, in dem das Bezirksgericht, das Finanzamt und das Eich- und Vermessungsamt eingemietet sind, wurde in fast eineinhalb Jahren Bauzeit nachhaltig saniert. Der Trakt des Bezirksgerichts wurde erweitert, aufgestockt und modernisiert.

Vertreterinnen des Programms „Haus der Zukunft" und die international besetzte Jury wollten sehen, ob die Nutzer zufrieden sind und welches Ergebnis die umgesetzten innovativen Maßnahmen, die insbesondere den Trakt des Bezirksgerichtes betreffen, bisher gebracht haben. Positive Veränderungen wurden vor allem in Bezug auf die Luftqualität und die Maßnahmen zur Lichtlenkung und - steuerung bemerkt. Das erzielte Energieeinsparpotenzial reduziert die Emissionen um rund 109,22 Tonnen im Jahr. Bei unserem zweiten Leitprojekt dem Technischen Institut auf der TU Innsbruck sind es 254, 48 Tonnen im Jahr.

Das bmvit übergab der Bezirksvorstehung die Haus der Zukunft-Gebäudeplakette und zeichnete das Architekturbüro Pittino und Architekten sowie die Bauherrin ARE mit einer Urkunde aus. Mehr dazu sehen Sie hier....

Gewinnspiel: Die Sieger-Claims für Nachhaltigkeit.

Herzlichen Dank für die Teilnahme und die vielen großartigen Ideen! Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Einsendungen, die sehr eindrucksvoll zeigen, dass das Thema bewegt. Neben Raum für …morgen ….`s Leben. …Generationen …Kinder, die die Auswirkungen unseres Handelns für die Zukunft widerspiegeln, gab es viele, viele bedeutende Themen auf einen Punkt gebracht. Gar nicht so leicht die drei Gewinner zu ermitteln. Es haben sich aber aus dem großartigen Ideenpool drei Gewinnervorschläge herauskristallisiert, die für die drei Säulen der Nachhaltigkeit stehen und die Bedeutung unseres Verhaltens im Heute unterstreichen. Danach ist Nachhaltigkeit Raum für...

... Menschlichkeit, steht für ein wertschätzendes Miteinander und dafür menschliche  Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen (Sozial).
... Lebensqualität, leistbare ökologische und soziale Kriterien erzeugen unverwechselbare Lebensqualität für unsere Nutzer (Ökonomie).
... Ressourcen, für den bewussten und sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen (Ökologie).

Da wir mehrere Zusendungen zu oben genannten Begriffen erhielten, wurde innerhalb der jeweiligen Teilnehmenden verlost. Die Gewinner wurden via Mail verständigt. Wir gratulieren herzlichst und wünschen viel Spaß mit den neuen BEATS Kopfhörern.

Neuerliche Zertifikatsverleihung Audit Familie & Beruf

Gemeinsam mit über 86 Unternehmen, Hochschulen sowie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen aus ganz Österreich wurde die BIG für ihre familienfreundliche Personalpolitik von Familienministerin Karmasin ausgezeichnet. „Es freut mich, dass sich immer mehr Arbeitgeber für den familienfreundlichen Weg entscheiden und auch dabei bleiben. Sie alle haben erkannt, dass Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Faktor im Wettbewerb um die besten Köpfe ist, und viele nachhaltige Vorteile bringt.“, ist die Bundesministerin überzeugt. Die BIG ist bereits seit 2010 mit dem Ziel dabei, familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen. Im Rahmen des Audits werden Bedarf und Potenziale ermittelt und Lösungen erarbeitet, die für eine ganzheitliche Gesamtstrategie stehen. Mit dem staatlichen Gütezeichen berufundfamilie werden jährlich Unternehmen ausgezeichnet, die erfolgreich am Audit teilgenommen haben - wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Eindrücke von der Verleihung....

Kinderschutzpreis 2016 vergeben

Kinder haben das Recht sicher aufzuwachsen und sich gesund entwickeln zu können. Darum ist nicht nur die BIG bemüht, sondern sorgen auch zahlreiche bemerkenswerte Institutionen und Projekte. Einige davon wurden heuer wieder von der Kinderschutzinitiative MYKI für ihr unermüdliches Engagement bei der 6.Preisverleihung am 28. Oktober 2016 im BMFJ ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde der Preis an 8 Projekte von BM Sophie KARMASIN vergeben. Prämiert wurden die Projekte BEDSIDE COUNSELING, TRAU DI! und das BLAUE AUGE, KINDER- TIER-WORKSHOPS sowie IM LEO-Modul IKEP.

Wir gratulieren herzlichst!

Feierliche Eröffnung des Niedrigenergiebaus Justizanstalt Eisenstadt

Nach nahezu sechs Jahren Bauzeit während laufenden Betriebs wurde das Justizzentrum Eisenstadt nun feierlich von Justizminister Wolfgang Brandstetter und BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss eröffnet. Um möglichst nahe am Bedarf der Nutzer zu bleiben war die Mitgestaltung durch die Mitarbeitenden und Dienststellen wesentlich für die Planung. Auf diese Weise war es möglich angenehme Arbeitsbedingungen für die Angestellten zu schaffen sowie den Häftlingen die nötige Infrastruktur für die Chance auf Resozialisierung zu bieten. Nun stehen der Justizanstalt ein Turnsaal, Werkstätten, eine moderne Betriebsküche, ein Mehrzwecksaal sowie ein Zubau für eine Freigängerabteilung zur Verfügung. Insgesamt präsentiert sich der erweiterte und sanierte Gebäudekomplex als eines der modernsten Justizzentren Österreichs und gilt als Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit. Mit der umfassenden thermischen Sanierung von Außenflächen und Fenstern, der Betonkernaktivierung, einer kontrollierten Raumlüftung sowie einer Biomasseheizanlage und einer 100m2 großen Solaranlage erreicht die Justizanstalt Niedrigenergiehausstandard. Ein BIG Art Kunst & Bau - Projekt von „raumlabor berlin" sorgt für eine künstlerische Neugestaltung der Spazier­höfe.

Kunst am Bau

Seit 2005 entwickelt BIG ART Raumkunstprojekte für ausgewählte Orte und Gebäude der BIG mit dem Ziel, den lebendigen Dialog zwischen Architekten, Künstlern und Benutzern zu fördern. Zehn dieser besonderen Kunstinterventionen wurden in einer wöchentlichen Sendereihe mit Kurzbeiträgen unter dem Titel "bauKUNST" in ORF III vorgestellt. Den Auftakt bildete der „Fliegende Teppich“ im Realgymnasium Vöcklabruck von Ulrike Lienbacher, eines der ersten BIG ART-Projekte: eine bunte, multifunktionale Skulptur in Form eines Teppichs, die den Schülern und Schülerinnen als Treffpunkt sowie als Sitzgelegenheit dient. Darüber hinaus wurden gezeigt: Iris Andraschek "Der Muse reicht's", Georgia Creimers "On Stones", Constantin Luser "Molekularorgel", Maria Hahnenkamp und Willi Frötscher "Metamorphosen von Raum und Zeit" sowie Herwig Kempingers "Telefon".

Auszeichnung für BIG Nachhaltigkeitsbericht

Der Austrian Sustainability Reporting Award wurde bereits zum 17. Mal an insgesamt 14 Unter­neh­men ver­geben. Wir freuen uns, dass die BIG den 5. Platz in der Kate­gorie „Große Unter­nehmen“ be­le­gen konnte. MIt dem ASRA 2016 wurden die besten öster­rei­chischen Nach­haltig­keits­berichte und damit jene österreichischen Unternehmen ausgezeichnet, die im Geschäftsjahr 2015 die Forderung nachhaltig zu wirtschaften vorbildlich umgesetzt und in ihrem Nachhaltigkeitsbericht transparent dargestellt haben.

Der Award ist eine hohe Auszeichnung und wird von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Kooperation mit dem Institut österreichischer Wirtschaftsprüfer, dem Lebensministerium, dem Umweltbundesamt, der Industriellenvereinigung und respACT, der Wirtschaftskammer Österreich und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik vergeben.  

HBFLA Raumberg-Gumpenstein

Die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt mit Schwerpunkt Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ist ein Ort an dem sich die Schüler auch daHEIM fühlen sollen. Der durch das Lebensministerium beauftragte Zubau von Internat und einer Doppelturnhalle erreicht Niederenergiehaus-Standard. Die Fassade aus Lärche fügt sich ins Ortsbild und die umgebende Naturkulisse - mit Blick auf den Grimming - gut ein. Große Fenster bringen viel Tageslicht in Internat und Turnhalle, die unter anderem auch für Volleyball und Badminton ausgestattet wurde. Eine Kletterwand und ein Fitnessraum wurden ebenfalls angebracht und sind vom Internat aus bequem zu erreichen. Durch Fernwärme versorgt, ergänzt die angebrachte Photovoltaikanlage die Energiezufuhr mit sauberer Energie und sorgen E-Tankstellen für die Möglichkeit emissionsfreier Mobilität. Und so schnell gehts: Der Ausbau der HBFLA Raumberg-Gumpenstein in Zeitraffer....

Green. Building.Solutions.

Von über 80 Bewerbungen erhielten 38 TeilnehmerInnen aus 20 Nationen die Gelegenheit bis 24. August in Wien an der bereits 6. Sommerakademie 2016  Green.Building.Solutions. teilzunehmen. In der Auftaktveranstaltung am 15. Juli stellten sich die Stipendianden vor und erhielten Einblicke in die Stadtentwicklung Wiens sowie einen Ausblick auf globale Klimaveränderungen und die damit verbundenen Herausforderungen.

Nicht nur die Vortragenden, Keynotespeakerin war Dr. Helga Kromp-Kolb, sondern auch das Engagement und Wissen der angehenden Architekten und Bauwissenschafterinnen beeindruckten. Sie sind die Generation, die mit nachhaltigem Selbstverständnis planen und entwickeln werden. Wir freuen uns sehr sie dabei unterstützen zu können.

Klimaaktiv-Objekt des Monats

254 Tonnen CO2 jährlich zusätzlich einsparen, das kann jetzt die Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der LFU Innsbruck. Sie erreichte mit 1000 Punkten klimaaktiv Gold Standard und hat es zum Klimaaktiv-Objekt des Monats geschafft. Die Sanierungsmaßnahmen sind sowohl architektonisch ansprechend, als auch in Sachen Komfort und Umweltschutz mehr als sehenswert. Die Wärmeversorgung wird über die Nahwärmezentrale auf dem Universitätsgelände geregelt. Mit der neuen Belüftungsanlage ist es nun möglich, die Luft über den Grundwasserbrunnen vorkonditionieren, wobei sämtliche Abluftströme über ein Wärmerückgewinnungssystem geführt werden.

Wesentlicher Bestandteil ist die professionelle Betriebsführung, die mit einem digitalen, voll automatisierten Gebäudeleitsystem die Steuerung des Gebäudes übernimmt. Alle Leuchten sind tageslicht- sowie präsenzgesteuert. Das haustechnische Sanierungskonzept der TGA-Ingenieure von ATP bringt Energieeinsparungen von bis zu 85 %. Im Innenausbau wurde auf die Verwendung emissionsarmer und unbedenklicher Materialien geachtet. Die Sanierung der Fakultät  war Teil des FFG-Forschungsprojekts BIGMODERN, das von der BIG geleitet wurde. Das Projekt zielte darauf ab, Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstandards für die Sanierung von Bundesgebäuden der Nachkriegsperiode zu entwickeln. Die Generalsanierung der Technischen Fakultät Innsbruck ist eines von zwei Demonstrationsobjekten anhand deren die Zielkriterien auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft werden. Nähere Informationen zum klimaaktiv-Objekt des Monats finden Sie hier....

Niedrigenergiehaus WOHNDELTA Alte Donau

Eingebettet am Ufer der Alten Donau, einem der beliebtesten Freizeitareale Wiens, wurde für viele der Traum vom urbanen Wohnen am Wasser wahr. Das gemeinsame Wohnprojekt von Raiffeisen evolution und ARE Development wurde nun übergeben und bezogen.

Neben einer guten Infrastruktur und Verkehrsanbindung an öffentliche Verkehrsmittel finden die Bewohner ein gut durchdachtes Wohnkonzept vor. In ökologischer Bauweise errichtet, verfügen alle Wohnungen neben einer persönlichen Freifläche auch über Orte der Begegnungen und Gemeinschaftsräume für Veranstaltungen, für Wellness aber auch Platz für gelegentliche Bürotätigkeiten sowie großzügige Freiflächen mit Spielplatz - ein Ambiente für alle Generationen.

Das Gebäude, geplant von der Archimedia ZT GmbH, erfüllt den Standard eines Niedrigenergiehauses (Energiekennzahl A, errechneter Heizwärmebedarf: 25 kwh/m²a). Am Dach des Gebäudes wandelt eine Solaranlage Sonnenenergie in Heizwärme um und verringert somit den Bedarf an Primärenergie. Nähere Informationen zu dem Wohnprojekt, finden Sie hier: RE Presseinformation "Wohndelta Alte Donau"

Die BIG in Italien

Die BIG wurde zur heurigen Rebuild Italia 2016 eingeladen um das Leitprojekt BIGMODERN vorzustellen. Der Kongress, der von 21.-22.6. stattfand, hat das Ziel den italienischen Gebäudesektor in Bezug auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern, zu optimieren und voranzutreiben. Diesjähriges Thema war Das Neue Bauen: rezyklierbar, digital, sozial. Dabei wurde die Sanierung der Fakultät für Technische Wissenschaften in Innsbruck als Best Practice-Beispiel für ein Nearly Zero Energy Building (NZEB) vorgestellt und Chancen bzw. Forschungsergebnisse diskutiert.

Die Ausführungen und Ergebnisse der BIG stießen auf großes Interesse. So sah der Moderator Francesco Cattaneo selbst die BIG als beispielgebend für ein staatliches Unternehmen, da sie zukunftsweisende Projekte umsetzt noch bevor sie dazu verpflichtet ist.

HTBLA Hallstatt

Am 11. Mai  2016 feierten Vertreter des Bildungsministeriums Helmut Moser, Landtagsabgeordnete Martina Pühringer, Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer, Bürgermeister Alexander Scheutz, Direktor Jörg Zimmermann mit uns die offizielle Eröffnung der HTBLA Hallstatt. Rund 3 Jahre dauerte die Sanierung und Erweiterung der Schule am Hallstätter See. Mit dem Ergebnis, dass nun die neue Fassade, Fenster und Dächer den Energieverbrauch der bestehenden Werkstätten für Bildhauer und Tischler senken; statt mit Öl wird das Haus nun mit Pellets geheizt und eine neue Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung sorgt für eine bessere Absaugung von Holzstaub und –spänen. Die Tischlerei ist nah am Wasser gebaut und bietet nun einen wundervollen Seeblick. Eine Veranda lädt dazu ein die Pausen an der frischen Luft zu verbringen. Von dort aus haben die Schüler und Lehrer den vorgelagerten Park samt BIG ART Kunst & Bau Projekt in Sicht. Der international renommierte Künstler Roman Signer errichtete hier ein Wasserbecken aus Beton, in dem ein Autoreifen montiert ist. Er setzt knapp auf der Wasseroberfläche auf und wird mittels Elektromotor bewegt. Die entstehende Fontäne spritzt längs über das Becken. Lesen Sie mehr....

Gemeinsam Raum für die Zukunft schaffen

... das war das Motto unseres diesjährigen BIG TIME Events, bei dem wir unseren Stakeholdern die neue Webplattform via Touch-Screen bzw. Audio-Stationen und Tablets vorgestellt haben. In unser Portal integriert ist auch der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht, bei dem wir bewusst auf Druck verzichtet haben. Der User kann sich seine ganz persönliche Onlineversion zusammen stellen und in einer reduzierten Umweltversion ausdrucken. Als absolutes österreichweites Novum wurde die Audioversion unseres Nachhaltigkeitsberichts in Form eines "Hörbuchs" - zum Download oder Streamen - empfunden, aber lesen sie mehr über unser Green Event...

Moderner Holzbau für die BOKU in Tulln

Die BIG errichtet für die Universität für Bodenkultur (BOKU) ein neues Labor- und Bürogebäude in Tulln. Nach den Plänen der Arbeitsgemeinschaft DELTA und SWAP Architekten entsteht bis Ende des Jahres ein Gebäude in Holzbauweise mit rund 1.300 Quadratmeter Fläche. Die Kosten betragen insgesamt 3,6 Mio. Euro. Rund zwei Drittel davon werden durch das seitens des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) initiierte Sonderbauprogramm für Universitäten finanziert.

Forschen und arbeiten werden im Neubau künftig die Mitarbeiter des Analytikzentrums und des Instituts des interuniversitären Departments für Agrarbiotechnologie (IFA). Der Baustoff Holz ist nicht nur an der Fassade sichtbar, sondern prägt auch stark die Ästhetik im Inneren des Gebäudes. Herzstück des zweigeschoßigen Holzbaus und damit zentraler Treffpunkt ist ein Besprechungs- und Aufenthaltsbereich mit Teeküche. In die Labors, Büros und Nebenräume ziehen das Analytikzentrum (Erdgeschoß) und das Institut für Umweltbiotechnologie (Obergeschoß). Alle Büros sind nach Süden oder Westen ausgerichtet und somit sehr hell und freundlich. Die Labors wurden bewusst auf der Nordseite geplant, um blendfreies Arbeiten zu ermöglichen. Der Bau passt mit seiner klaren Struktur sehr gut zum Charakter des bestehenden Campus.Eine mechanische Be- und Entlüftung sorgt für durchwegs gute Luft in den Räumen. Darüber hinaus kommen eine Nachtkühlung und ein außenliegender Sonnenschutz zum Einsatz.

Hans-Peter Weiss zur Bauweise: Der Unineubau in Leichtbauweise erreicht aufgrund der hochwertig gedämmten, thermischen Gebäudehülle aus unbehandeltem Lärchenholz Niedrigenergiehausstandard.

Der Neubau ist für mich ein gutes Beispiel für zukunftsweisendes Bauen, weil er sowohl energiesparenden als auch ästhetischen Anforderungen in höchstem Maße entspricht. Ich freue mich besonders über eines der ersten Labor- und Bildungsgebäude in Holzbauweise in Österreich, so die Vizerektorin der BOKU, Mag. Andrea Reithmayer.